5 Tipps, um deine Produktivität zu steigern!

“Nur noch schnell Instagram checken!” Wer kennt es nicht? Man hat endlich mal einen Tag Zeit, um die Dinge zu erledigen, die man schon lange hätte tun sollen. So zum Beispiel den Haushalt erledigen oder eine Projekt für die Arbeit endlich fertigstellen… Und obschon man so viel Zeit zur Verfügung hat, vertrödelt man sich und am Ende des Tages konnte man nicht das ganze Potenzial herausholen…
Damit dir genau das nicht mehr passiert, habe ich Tipps gesammelt, um das Maximum aus der zur Verfügung stehenden Zeit herauszuholen, damit du deine Zeit gut nutzen kannst, glücklicher wirst und so auch mehr Zeit für Dinge hast, die dir wirklich Spass machen! 🙂

Produktiv sein bedeutet, konzentriert zu arbeiten und dabei die Dinge effizient zu erledigen.


1 – Erstelle einen Zeitplan

Wenn du weisst, dass du einen Nachmittag Zeit hast, kannst du bereits im Voraus einen Zeitplan erstellen, wo genau notiert ist, wie viele Stunden und von wann bis wann du jeweils in deine Arbeit investierst. So bist du viel effektiver, da du dich nach dem Plan richten kannst und so immer einen Blick darauf werden kannst, wenn du dich verloren fühlst.
Wenn dich eine Arbeit gerade nicht packt, kannst du auch zum nächsten Punkt übergehen und verlierst dich so nicht. Das führt uns gleich zum nächsten Punkt…

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Lucius Annaeus Seneca (römischer Philosoph)

2 – Rechne genügend Zeit ein

Zeitpläne sind schön und gut, jedoch sollten sie auch realistisch sein. 5 Blogbeiträge schreiben, die Fenster putzen und einkaufen lassen sich nicht in 2 Stunden erledigen. Ich teile meine Zeit mit der Faustregel ein, immer 25% mehr Zeit für eine Aufgabe einzuplanen, als ich ursprünglich plane. Wenn du dir also eine Stunde Zeit nimmst, um einen Blogbeitrag zu schreiben (inkl. Recherche), dann rechne mit einer Stunde und fünfzehn Minuten. So bist du auf der sicheren Seite!
Ausserdem kann es auch ein Motivationsschub sein, wenn du früher mit einer Sache fertig bist und dir somit eine Pause gönnen kannst oder mehr Zeit in etwas anderes investieren kannst.


3 – Eins nach dem anderen

Obschon Multitasking von vielen angepriesen wird und als erlernbare Fähigkeit bezeichnet wird, löst es meist das Gegenteil aus. Wenn man mehrere Dinge Gleichzeit zu erledigen versuchst, entsteht die Gefahr, dass die einzelnen Aufgaben weniger gewissenhaft erledigt werden und somit deren Qualität abnimmt. Wenn du ein wichtiges Telefonat erledigst, während du eine E-Mail schreibst, bist du mit deiner Konzentration nicht 100% bei beiden Dingen. Das mag vielleicht im ersten Moment so scheinen, als würdest du produktiver sein. Wenn aber im Nachhinein Fehler auftreten, braucht das anschliessende Korrigieren mehr Zeit (und Stress), als wenn du es von Anfang an sauber gemacht hättest.
Gib auch “kleineren” Aufgaben einen Stellenwert und plane sie in deinen Zeitplan ein.


4 – Mach Pausen.

Pausen in deinen Zeitplan einzurechnen ist genau so wichtig wie die zu erledigenden Aufgaben. Pausen dazwischen können deine Produktivität um einiges steigern!

Ich unterscheide dabei zwischen Mikropausen, kurzen und langen Pausen.

  • Mikropausen können nur wenige Sekunden lang sein. Ich schliesse kurz die Augen und atme tief durch, um einen klaren Kopf zu bekommen. Das Weiterarbeiten fällt mir dann sofort viel leichter.
  • Kurze Pausen sind 5-10 Minuten lang. Ich nutze sie, um ein Glas Wasser zu trinken und mich auch kurz zu bewegen. Ein paar Hampelmänner oder Rausgehen helfen, wieder frisch weitermachen zu können. Dazu haben wir auch schon einen Blogbeitrag geschrieben (den Link dazu findest du hier)
  • Lange Pausen dauern 30-60 Minuten und werden nach dem Fertigstellen eines grösseren Aufgabenblockes gemacht. Dann kann ich auch etwas essen oder mich mit Dingen beschäftigen, die mir Spass machen. Bewegung tut auch gut.

Pausen lassen dich viel effizienter werden – vergiss sie also nicht! 🙂


5 -Aufmerksamkeit

Wir leben in einer Zeit, in der unsere Aufmerksamkeit ständig gefordert wird. Dadurch, dass wir ständig erreichbar sind und mit sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Instagram immer auf dem neusten Stand gebracht werden, fällt es uns schwer, den Fokus für eine Zeit mal auf eine Sache zu richten.

Es macht dich viel produktiver, wenn du dich vollkommen deiner Arbeit widmest und nicht von externen Faktoren abgelenkt wirst. Ein Smartphone, wo die ganze Zeit Benachrichtigungen hineinkommen, raubt dir deine Aufmerksamkeit. Deine Gedanken sollten wirklich 100% bei deiner Arbeit sein. Wenn ich einen Blogbeitrag schreibe, nutze ich das Internet nur zur Recherche – ansonsten ist es ein Tabu. Das merke ich auch, wenn ich nach dem Fertigstellen eines Beitrages ihn nochmals durchlese – wenn ich mich noch mit anderen Dingen abgelenkt habe, hat er viel mehr Fehler, als wenn ich 100% aufs Schreiben fokussiert bin.

In den Pausen kann ich wieder einen Blick aufs Smartphone richten und das tun, was ich gerne mache, beispielsweise die neusten Posts anderer digitaler Nomaden auf Instagram erkunden. Nach den Pausen ist es aber wichtig, deine Aufmerksamkeit wieder voll beim Arbeiten zu haben.

Wenn Sie arbeiten, arbeiten Sie. Wenn Sie spielen, spielen Sie. Vermischen Sie beides nicht.

Jim Rohn (amerikanischer Autor und Motivationstrainer)

So, das wären die ersten 5 Tipps gewesen, wie du deine Produktivität erheblich steigern kannst!
Schreib doch in den Kommentaren, wenn du weitere Tipps hast, welche anderen vielleicht auch helfen könnten.

Somit wünsche ich euch viele produktive Tage und vergesst nicht, den Spass dabei zu behalten! Produktivität lässt einem nämlich sehr gut fühlen, wenn man mal die richtige Methode für sich gefunden hat.

Liebe Grüsse,
Lena

Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.