7 Vorteile, die du als Blogger hast

Ich bin Blogger – trifft das auch auf dich zu? Bezeichnest du dich selbst als Blogger? Oder bist du auf dem Weg dazu?
Dann hast du dir bestimmt Gedanken dazu gemacht, weshalb du das eigentlich machen möchtest. Was inspiriert dich? Was motiviert dich, immer weiter zu machen?
Ich habe die wichtigsten Punkte aufgeschrieben, die ich als grosse Vorteile des Bloggens erachte.


Du kannst deine eigene Identität aufbauen.

Wir schlüpfen ständig in Rollen im Leben – sei das bei der Arbeit, mit der Familie, mit Freunden… Man ist nie genau gleich. So ist das auch beim Bloggen. Ich bin in der Internet-Welt eine andere Person als im echten Leben, da ich hier über all das schreiben kann, was mich beschäftigt oder ich gerne als Tipps weitergeben möchte.

Ich überlege mir oft, worauf Menschen wohl treffen, wenn sie meinen Namen bei Google eingeben… Sie werden wahrscheinlich meine Social Media-Profile finden, oder eben den Blog. Hier gebe ich auch viel über mein Leben preis, kann aber kontrollieren, was ich online haben will und was nicht. Das Bloggen gibt dir also die Chance, ein Bild von dir selbst zu kreieren, das nur du selbst bestimmst. Vorurteile erlebe ich so sehr wenig, was ich als grossen Vorteil empfinde.

Nutze die Chance, wenn du selber Blogger bist, deine eigene kleine Online-Welt mit dir drin aufzubauen. Das gibt dir auch eine spannende Abwechslung zum Alltag im echten Leben.

Das Internet als eigene, neue Welt, in der du dich selbst kreieren kannst.

Du lernst immer dazu.

Als Blogger hat man nie ausgelernt. Schon nur wenn du mit dem Bloggen beginnst, lernst du, wie du deine eigene Webseite gestalten kannst und unterschiedliche Plugins einsetzen kannst. Du lernst auch, wie du deinen Blog mit Social Media promoten kannst, welche Strategien am effektivsten sind und welche Investitionen sich lohnen. Das sind alles nur die Rahmenbedingungen eines Blogs – schon dort lernt man unglaublich viel.

Wenn du dann ans Bloggen selber gehst, bist du frei worüber du schreiben möchtest. Wahrscheinlich merkst du, dass einige Themen mehr Menschen erreichen als andere und kannst dich dann gegebenenfalls auch mehr darauf fokussieren. Du kannst dir deine eigene Nische suchen und dort viel lernen, um dein Wissen und deine Erfahrungen an andere weiterzugeben.

Bevor ich einen Blogbeitrag schreibe, lese ich zuerst viele andere Blogs, Bücher und Artikel, die zum Thema passen, über das ich schreiben werde. Lesen und Recherche sind wichtig, um qualitativ hohen Content bieten zu können.

Wenn du, wie Felix und ich, zu zweit einen Blog führst, kannst du auch immer von den Blogbeiträgen des anderen lernen. Durch Felix’ Beiträge nehme ich immer viel mit, das ich auch für mich selber brauchen kann.

Beim Bloggen bereicherst du dich immer selber. Du kannst selber auswählen, was dich interessiert und darüber viel lernen. Das hört nie auf, auch wenn du schon seit mehreren Jahren bloggst.


Du bist frei.

Mit dem Bloggen hast du wahrscheinlich aus eigener Motivation angefangen. Du wolltest dein Wissen und deine Erfahrungen weitergeben oder mal mit etwas ganz Neuem anfangen.
Dein Thema hast du nach deinen Interessen ausgewählt und du musst dich an niemanden richten oder binden. Das ist für uns ein grosser Vorteil. Wenn ich mal keine Lust habe, z.B. über den finanziellen Teil des Bloggens zu schreiben, habe ich eine Vielzahl anderer Themen zur Verfügung, über die ich schreiben kann.

Persönliche und physische Freiheit – das kannst du durchs Bloggen erreichen.

Gebunden bist du eigentlich nur an deine Leser. Wenn du auf ihr Feedback hörst und eingehst, wirst du deine Leser behalten und im besten Fall noch neue dazu gewinnen. Es ist aber nicht so, dass du all deine Leser verlieren wirst, wenn du mal einen Beitrag veröffentlichst, der nicht so gut ankommt. Das ist das Schöne – “Fehler” sind auch erlaubt und du kannst selber herausfinden, was besser ankommt und was nicht.
Niemand zwingt dich, deinen Content deinen Lesern anzupassen. Achte darauf, dass du authentisch bleibst, denn für jede Nische findest du passende Leser.


Du kannst überall arbeiten.

Ich brauch eigentlich nur einen Laptop, ein Notizbuch und einen Stift (und eine Internetverbindung, haha), wenn ich Bloggen möchte. Als Blogger bist du nicht ortsgebunden. Wenn ich merke, dass ich mich zu Hause nicht konzentrieren kann, setze ich mich in ein Café und schreibe dort. Auch draussen eignet es sich, wenn das Wetter passend ist, gut zum arbeiten.

Viel mehr als das brauchst du nicht, um zu Bloggen.

Urlaub kannst du dir auch in der Nebensaison gönnen. Es ist nicht nur günstiger, sondern hat meistens auch weniger Touristen. Felix und ich verreisen dann, wenn wir Lust haben. Durch unsere ortsunabhängige Arbeit können wir auch im Ausland arbeiten. An vielen Destinationen gibt es mittlerweile sogenannte Co-Working-Spaces, die extra für digitale Nomaden geschaffen sind. Das sind Räume, die meistens mit einer guten Internetverbindung ausgestattet sind, um Bloggern wie uns das Arbeiten zu ermöglichen und erleichtern.
Es funktioniert aber auch gut ohne – man findet fast überall eine Internetverbindung, mit der man einen Blogpost hochladen kann.


Du lernst, besser zu schreiben.

Ich erinnere mich noch an die Anfänge unseres Blogs. Mein Schreibstil hat sich seitdem stark verändert, da man sich an die “Blogger-Sprache” erstmal gewöhnen muss! Du kannst aber auch Beiträge schreiben, die mehr als Tagebuch aufgebaut sind oder von einem Erlebnis erzählen. Du merkst schnell: verschiedene Arten von Beiträgen verlangen auch einen anderen Schreibstil.

Als Blogger schreibst du eigentlich immer und verbesserst dich so automatisch im Laufe der Zeit. Du lernst, wie du eine abwechslungsreiche Wortwahl einsetzen kannst. Mein Wortschatz hat sich zudem vergrössert, da ich über Themen aus verschiedenen Bereichen geschrieben habe. Dort lernt man automatisch das dazugehörige Vokabular und kann es im besten Fall im Gedächtnis behalten. So schreibst du mit der Zeit auch viel präziser.
Fehler in der Grammatik und Rechtschreibung werden mit der Zeit auch immer wie seltener, da diese (je nach Programm, das du benutzt) als falsch markiert oder korrigiert werden.

Wenn du nicht in deiner Muttersprache schreibst, lernst du zusätzlich eine zweite Sprache auch schriftlich viel besser. Fremdsprachen, die du mündlich fast perfekt beherrschst, kannst du durchs Bloggen schriftlich noch verbessern, damit du in Grammatik und Rechtschreibung sattelfest wirst.
Bei mir ist das bei Englisch der Fall. Ich spreche schon sehr lange Englisch, was auch hilfreich ist, da es als Weltsprache gilt. Doch auch im Internet ist es von grossem Nutzen, wenn man Englisch kann, da es viele Plugins gibt, welche in Englisch programmiert sind. In Zukunft werde ich auch beginnen, Blogbeiträge in Englisch zu schreiben, um so meine schriftlichen Fähigkeiten noch zu verbessern. Das kann allenfalls auch mehr Leser geben, da im Internet Englisch weiter verbreitet ist, als das Deutsch ist. Viele Blogger haben ihren Blog zweisprachig – Deutsch und Englisch. Das erwies sich als Vorteil, weshalb das auch einer unserer nächsten Pläne für die Zukunft ist.


Du lernst neue Leute kennen.

Sich mit anderen Bloggern verbinden und in Kontakt sein ist das A und O. Durch Gastbeiträge erhältst du mehr Leser für deinen eigenen Blog, du kannst dir Tipps von erfahrenen Bloggern holen. Das sind nur wenige der unzähligen Vorteile, die der Austausch zwischen Bloggern bietet. Wir haben viele tolle Blogger aus der Schweiz kennengelernt und haben uns gegenseitig gepusht. Es hilft auch, wenn man Rückmeldungen von Bloggern bekommt.

Mit der Zeit bekommst du Stammleser, mit denen du auch ständig in Kontakt stehst. Ihre Rückmeldung ist unverzichtbar, wenn du Fortschritte beim Bloggen machen willst. Oftmals sind die Leser selber auch Blogger, wodurch ich viel gelernt habe. Es gibt so viele Arten von Blogs, da lohnt es sich, sich auch mal in Themen einzulesen, von denen man nicht viel weiss, um so Neues dazu zu lernen.

Auf Reisen wirst du automatisch auf andere Blogger treffen, da es an vielen Orten Hotspots gibt, die digitale Nomaden anziehen. Die bereits erwähnten Co-Working-Spaces sind ein Beispiel dafür. Der Austausch mit Bloggern aus der ganzen Welt lassen dich und dein Denken viel offener werden, was dich nicht nur als Person bereichert, sondern auch als gutes Thema für einen Blogbeitrag dient.

Zusammenarbeit kann dir helfen, Inspiration und Motivation zu finden.

Durch das Bloggen lernst du Menschen kennen, auf die du sonst nie gestossen wärst. Es entsteht ein kleines Universum, in dem du nie alleine bist, wenn du dir Mühe gibst, neue Menschen kennenzulernen. Versuche also, so offen wie möglich durch die Welt zu gehen! Wir hatten schon viele unvergessliche Begegnungen, ohne die wir nicht an dem Punkt stehen würden, an dem wir jetzt sind.


Du kannst in ein ganz neues Business einsteigen.

Anfangs habe ich oft erlebt, dass ich belächelt wurde, wenn ich gesagt habe, dass ich blogge. Viele sehen es immer noch als Hobby, dabei ist in der Zwischenzeit das Bloggen stark mit Marketing verbunden. Es ist zum Beruf geworden.
Hier kannst du lernen, wie du einen profitablen Blog starten kannst. Es stehen dir, je nach Art des Blogs, endlose Möglichkeiten zur Verfügung.

Wenn du eine stabile Anzahl an Lesern erreicht hast, kannst du damit beginnen, passende Werbung auf deinem Blog zu platzieren. Das geht am besten mit Google AdSense. Google analysiert dabei, welche Werbung am besten zu deinem Blog passt. Passe aber auf, dass du deine Leser nicht mit Werbung vollspamst, da dann er Content deines Blogs vor lauter Werbung untergehen könnte.

Wenn du beispielsweise viel über Erlebnisse in der Natur schreibst, kann es sein, dass du früher oder später von Unternehmen selbst angeschrieben wirst. Dann bekommst du Produkte zugeschickt, über die du einen Beitrag schreibst. Das könnte z.B. ein Zelt von einer bestimmten Marke sein, welches du dann testest und einen Bericht über dein Erlebnis beim Zelten schreibst. So verdienst du Geld und bekommst automatisch nützliches Equipment.

Wenn du mehr darüber wissen willst, dann lies diesen Blogbeitrag.


So, das waren die sieben grössten Vorteile, die ich persönlich aus dem Bloggen gezogen habe. Natürlich gibt es noch viele mehr. Ich nutze diese Liste auch immer als Motivation. Das alles würde ich verlieren, wenn ich mit dem Bloggen aufhören würde. Und natürlich will ich das nicht!

Schreibt es in die Kommentare, wenn ihr noch mehr Vorteile habt, die ihr persönlich im Bloggen seht!

Liebe Grüsse,
Lena

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