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11 Wege, wie du Twitter für deinen Blog nutzen kannst!


Lena - Februar 13, 2019 - 0 comments

Social Media hat sich neben den E-Mail-Listen zum wichtigsten Weg entwickelt, wie man Traffic für den eigenen Blog generieren kann.

Vor einiger Zeit haben wir einen Beitrag dazu geschrieben, wie du Instagram und Pinterest für deinen Blog nutzen kannst. Nun kommt der nächste Beitrag dieser Reihe – und zwar wie du Twitter für deinen Blog nutzen kannst!


1 Twittere häufig und regelmässig

Twitter ist anders als zum Beispiel Facebook – es ist schnell und kurz. Deshalb ist es wichtig, dass du oft twitterst, um immer wieder auf der Timeline deiner Follower zu erscheinen. Nicht jeder Tweet wird von der gleichen Anzahl Personen gesehen und gelesen – deshalb ist es wichtig, dass einige deiner Tweets auch gesehen werden! Manchmal passiert es, dass einige Tweets in der Masse untergehen und somit nicht gesehen werden. Du kannst auch denselben Beitrag mehrmals promoten, um sicher zu gehen, dass er gesehen wird! Ändere aber bei jedem Mal deine Beschreibung ein wenig.

Wir twittern etwa 5 eigene Tweets pro Tag, in denen wir unsere Blogposts promoten. Etwa drei davon sind von unserem neusten Blogpost, die restlichen 2-3 über ältere Beiträge, die gut ankommen.

Dazu kommen noch Retweets von anderen Tweets, dazu aber später mehr…


2 Twittere zur richtigen Tageszeit

Das hast du wahrsheinlich auch schon bei den anderen sozialen Netzwerken bemerkt – nicht jede Uhrzeit eignet sich gleich gut, um zu posten. Wenn man zur besten Zeit postet, kann ein Post viel mehr Reaktionen bekommen, als wenn man z.B. mitten im Nachmittag unter der Woche postet.

Unter der Woche sind sind auf Twitter die besten Zeiten am morgen früh (zwischen 7 und 8 Uhr morgens) oder abends, nachdem das Abendessen vorbei ist (zwischen 20 und 21 Uhr).
Morgens schauen die meisten Twitter-User aufs Handy, um die neusten Tweets abzuchecken oder selber zu posten.
Durch den Tag läuft meistens nicht viel, da die meisten arbeiten oder sonst beschäftigt sind. Abends läuft dann wieder mehr, da die meistens vor dem schlafen gehen nochmals Social Media checken.

Am Wochenende ist es immer unterschiedlich. Morgens posten ist eigentlich immer gut, doch auch am Nachmittag (vor allem sonntags) können Tweets von vielen gesehen werden.

Am besten probierst du auch selber aus, um welche Zeit deine Tweets die meisten Reaktionen bekommen! Du kannst es dir aufschreiben, um einen besseren Überblick zu bekommen und so die optimale Tageszeit zum Posten herauszufinden.


3 Kurz und knackig

Tweets sind auf 280 Zeichen begrenzt, was ein Vor- und Nachteil sein kann. Das bedeutet auch, dass man aus diesen begrenzten Zeichen das beste herausholen sollte!

Auf dieser Liste findest du kleine Tipps, wie du deine Tweets spannend gestalten kannst

  • Füge eine Zahl in deine Tweets ein, zum Beispiel 10 Beitragsideen, welche dir massenhaft mehr Leser bringen werden. Das zieht meistens viele Leser auf deinen Blog.
  • Stelle eine Frage, um so deine Follower direkt anzusprechen. Zum Beispiel: Du möchtest Geld mit deinem Blog verdienen?
  • Füge einen spannenden Fakt ein, um die Aufmerksamkeit deiner Leser zu gewinnen. Zum Beispiel: Wusstest du, dass du durch Twitter die Anzahl deiner Blogleser verdoppeln kannst?
  • Betone wichtige Wörter, indem du die Feststelltaste aktivierst. So kannst du die Aufmerksamkeit der Twitter-User auf deinen Tweet ziehen.
  •  

Wenn du das Prinzip von Twitter und Tweets einmal verstanden hast, kannst du auch aus den vergleichsmässig kurzen Nachrichten das Maximum herausholen!


4 Eyecatcher-Bilder verwenden

Welche Bilder fallen dir auf? Auf welches Bild klickst du eher, auf welches nicht?
Stelle dir diese Fragen selber, um herauszufinden, welche Bilder auf Social Media Aufmerksamkeit auf sich ziehen!


Hier einige Beispiele:

Quelle: https://twitter.com/geropflueger/status/1094828184162484225

Obschon das Bild und auch der Einleitungssatz nicht direkt etwas mit dem Thema des Blogbeitrags zu tun haben, funktioniert es sehr gut als Eye-Catcher. Als ich auf Twitter war, fiel mir das Bild sofort auf. So habe ich schlussendlich sogar auf den Blogpost geklickt (übrigens sehr lesenswert! Klicke hier, um ihn zu lesen.)


Wie schon zuvor erwähnt: Zahlen funktionieren immer gut. Die Zahl 30 fällt einem hier sofort ins Auge und verleitet einem dazu, weiterlesen zu wollen.

Quelle: https://twitter.com/SabrinaKyrell/status/1095014715737157633

5 Benutze #Hashtags

Hashtags sind nicht nur auf Instagram sehr wichtig, sondern auch auf Twitter kannst du durch das Benutzen von passenden Hashtags dein Zielpublikum noch besser erreichen und in deiner Nische deinen Platz finden.

Wenn du einen Blog hast, egal worüber du schreibst, dann sind Hashtags zu diesem Thema wichtig. Wir nennen sie sogenannte allgemeine Hashtags. Das können zum Beispiel sein:
#Blog #Blogger #Blogging #Blogginglifestyle #Bloggertipps #Bloggingtipps #bloggerlifestyle #bloggerlife #Blogger_de #Blogger_ch #Blogger_at
Und noch viele mehr in diese Richtung.

Dann ist es aber auch wichtig, Hashtags zu benutzen, die zu deiner Nische passen! Bloggen ist ein riesiges Thema, deshalb brauchst du Hashtags, die dein Suchfeld eingrenzen, um an die richtigen Menschen zu gelangen.

Für unsere Nische – Digitale Nomaden – benutzen wir zum Beispiel diese Hashtags:
#DigitaleNomaden #Freelancer #Freelance #DigitalNomad #DigitalNomads #UrbanNomad #SocialMedia #SocialMediaMarketing #SEO #SEOManagement #Hostpoint #ContentMarketing #WordPress

Welche Hashtags zu deiner Nische passen, musst du selber herausfinden. Einige funktionieren besser, andere weniger gut.
Wichtig ist es, immer alle Formen mit einzubeziehen. Also: Einzahl – Mehrzahl, Deutsch – Englisch oder sogar noch mehr Sprachen, die männliche und weibliche Form etc.
So erreichst du bestimmt alle Ecken deine Blogging-Themas, um an möglichst viele potentielle Leser zu gelangen!


6 Erwähne @Personen in deinen Tweets

Personen direkt ansprechen funktioniert immer gut. Als wir einem User neu gefolgt haben, hat er beispielsweise einen Tweet verfasst, in dem er geschrieben hat “Danke @QuasiNomads, dass ihr uns jetzt folgt!”. Das ist eine gute Methode, um andere auf dein Profil zu locken und somit auf deinen Blog aufmerksam zu machen.

Man kann auch bestimmten Followern, die immer besonders aktiv sind, danken, dass sie die Tweets liken oder retweeten. Wir haben einige Follower, die uns wirklich sehr aktiv unterstützen. Dann danken wir nicht nur, sondern bleiben auch mal länger auf ihrem Twitter-Account, um ihre Tweets zu unterstützen.

Wenn du einen Blogpost zu einem bestimmten Thema geschrieben hast, dass einigen deinen Followern bestimmt gefallen könnte, kannst du sie auch gleich erwähnen, sodass sie den Tweet bestimmt sehen und vom Beitrag profitieren können!

Beim Personen erwähnen ist aber vor allem eins wichtig: Es sollte wirklich ernst gemeint sein und auch nicht zu oft bei den gleichen Personen geschehen. Sonst kommt es schnell künstlich herüber, sodass du nicht mehr ernst genommen wirst und deine Erwähnungen einfach als Clickbait abgestempelt werden.


7 Retweeten

Dein Twitter-Account sollte nicht nur aus deinen eigenen Tweets bestehen, sondern auch aus Tweets von anderen Usern, die aber ähnlichen Content vermitteln. Einige Accounts haben dieselbe Zielgruppe wie wir, da macht es also durchaus Sinn, dass wir ihre Tweets retweeten, sodass unsere Follower ihre Beiträge auch sehen und lesen können.

Quelle: https://twitter.com/BenBrueckner/status/1095304025736654848

Finde also ähnliche Accounts wie deine, um euch dann gegenseitig zu unterstützen. Im obigen Bild seht ihr ein Beispiel dafür. Die Thematik könnte genau so gut von unserem Blog stammen und spricht auch unser Zielpublikum an, nämlich all die, die selber einen Blog starten wollen. Unsere Leser können von diesem Beitrag sehr gut profitieren, deshalb haben wir ihn retweetet.


Wenn du die Posts anderer retweetest, dann werden sie bei deinen Tweets wahrscheinlich dasselbe auch tun! So ist es eine Win-Win-Situation für beide.


Retweets sind eine super Vermittlung, um andere Accounts kennenzulernen. Auf dem Feed werden nämlich auch Tweets angezeigt, die Menschen, denen man selber folgt, retweetet haben. So trifft man auf neue Accounts, die ähnlichen Content wie man selber hat, und kann so Neues dazulernen. So können natürlich auch andere Blogger auf euer Twitter-Profil stossen und potentielle Leser eures Blogs werden!

Quelle: https://twitter.com/Zorro_Aster/status/1094586678621204481

8 Liken & Antworten

Natürlich wird deine Twitter-Strategie nicht funktionieren, wenn du nur auf die Aktivitäten anderer wartest. Du musst dich auch selber aktiv zeigen! Deshalb ist es wichtig, dass du auch viel Zeit mit Liken und Antworten verbringst, damit Twitter-User auch auf dich aufmerksam werden!

Beim Liken kannst du grosszügig sein. Wenn du ein schönes Bild oder einen guten Spruch auf deinem Feed findest, kannst du ihn liken, um dem jeweiligen User zu zeigen, dass sein Content ankommt.

Mit Kommentieren bzw. Antworten ist es schwieriger. Du kennst bestimmt die vorprogrammierten Bots auf Instagram “Toller Schuss!”, “Weiter so!” und so weiter, die jedoch gar nichts mit dem Bild an sich zu tun haben und unter jeden beliebigen Post geschrieben werden können. Versuche also, wirklich ernst gemeinte Kommentare zu hinterlassen, die dem jeweiligen User auch etwas bringen.
Du merkst das ja auch bei dir selber – Kommentare, die zeigen, dass man einen Blogbeitrag wirklich gelesen hat, freuen einen mehr, als bloss ein einfacher Satz wie zum Beispiel “Toller Post!” (das ist natürlich auch okay, wenn es ernst gemeint ist! 🙂 ).

Erstelle am besten einen Like-Reply-Follow-Plan, in dem du festhältst, wie viel Bilder du pro Tag mindestens Liken und Kommentieren möchtest, und wie vielen neuen Usern du folgen möchtest.
Bei uns sieht dieser Plan folgendermassen aus:
– Mind. 100 Likes pro Tag
– Mind. 20 Kommentare pro Tag
– Mind. 50 neuen Usern pro Tag folgen

Finde selber heraus, was sich am besten eignet! 🙂 Wir ändern unseren Plan oft und passen ihn auch an, wenn wir merken, dass etwas nicht so gut funktioniert.


9 Gleicher Blogpost mehrmals promoten

Bei Twitter ist das anders als beispielsweise bei Instagram – man kann denselben Blogpost gut 5 Mal pro Tag tweeten, ohne dass es jemand als Spam wahrnimmt. Wie schon erwähnt, gehen viele Tweets in der Masse unter, sodass sie gar nicht alle Follower erreichen. Deshalb ist es kein Problem, den gleichen Blogpost mehrmals zu promoten! (Aber: nicht 20x denselben Post promoten, sondern unterschiedliche Beiträge teilen!)

Wenn du sogenannte Evergreen-Beiträge schreibst, sprich Beiträge, die man auch ein Jahr, nachdem sie veröffentlicht wurden, noch lesen und nutzen kann, kannst du deine Beiträge auch nach mehreren Monaten noch promoten!
Du gewinnst immer neue Follower dazu, die deine älteren Posts noch nicht kennen. Wenn du sie also nochmals postest, gewinnst du neue Leser dazu, für die deine Beiträge “neu” sind.

Du kannst denselben Blogpost auch mehrmals pro Tag promoten und beispielsweise immer ein anderer Einleitungssatz benutzen.
Zum Beispiel:
– Neuer Blogpost!
– Schon unseren neuen Blogpost gelesen?
– Eine Frage, die zum Thema passt, z.B. Du möchtest mehr Traffic auf deinem Blog? Dann lies unseren neuen Blogbeitrag


10 Pinned Tweet

Pinned Tweet oder auf Deutsch Angehefteter Tweet ist ein Tweet, der auf deinem Profil immer zuoberst erscheint, ganz egal, wann du ihn getweetet hast.

Du kannst diese Funktion nutzen, um ein Tweet, welcher du als besonders wichtig oder erfolgreich erachtest, sofort für alle Profilbesucher sichtbar zu machen.
Wir haben beispielsweise unseren meist besuchten Tweet gewählt, da er einen Blogbeitrag promotet, der bei unseren Lesern sehr gut angekommen ist.

Andere nutzen die Funktion aber auch, um etwas über sich selber preiszugeben, was in der Biographie nicht Platz hat. Am besten entdeckst du diese Funktion für dich selbst und wählst dann einen Tweet, der sich am besten als Pinned Tweet eignet!

Quelle: https://twitter.com/QuasiNomads/status/1089189943455502338

11 Nutze Twitter nicht nur zur Promotion

Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Du darfst nicht vergessen, dass Twitter an sich auch eine eigenständige Plattform ist, die du nicht nur zur Promotion nutzen kannst. Wenn all deine Tweets nur auf deine Blogbeiträge hinweisen, könnte es sein, dass dein Twitter-Account an Persönlichkeit verliert.
Deine Follower wollen wissen, wer hinter dem Blog steckt. Deshalb ist es wichtig, mit deinen Followern zu interagieren und auch eine private Seite von dir bekannt zu geben!

Du kannst z.B. Bilder aus deinem Alltag posten – wie du arbeitest, wie dein Spaziergang aussieht, wo du gerade in den Ferien bist… All das macht dich und deinen Blog greifbarer.

Stelle ab und zu Fragen an deine Follower. Das könnte zum Beispiel sein, worüber sie gerne als nächstes einen Blogbeitrag lesen würden oder wie ihr Wochenende so verlief. Du kannst deine Follower auch nach eigenen Tipps fragen, z.B. Was macht ihr an regnerischen Tagen? Was tut ihr, wenn ihr keine Inspiration für euren Blog findet?

So könnt ihr Twitter auch für seinen eigentlichen Zweck nutzen – nämlich kurze, spannende Botschaften zu verschicken.


So, das war der Beitrag dazu, wie ihr Twitter am besten für euren Blog nutzen könnt! Wenn ihr weitere Tipps habt, dann schreibt diese gerne in die Kommentare.

Liebe Grüsse,
Lena

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